Über die Behandlung

Beim Klebestreifenpräparat wird ein durchsichtiger Tesa- oder Tixostreifen auf die veränderte Haustelle gepresst, dieser wird dann auf einen Objektträger geklebt, gefärbt und unter dem Mikroskop untersucht.

Diese Methode eignet sich besonders gut für nur minimal veränderte oder trockene Hautbereiche und empfindliche oder schwer erreichbare Stellen. Sie wird oft verwendet, um Milben und Milbeneier (z.B. Demodex- oder Cheyletiella-Milbe oder die Rote Vogelmilbe), aber auch Bakterien und Pilze nachzuweisen.

Die Klebestreifenmethode kann auch eine gute Alternative zu einem Hautgeschabsel sein, wenn ein solches nicht durchführbar ist. Sie ist allerdings nicht immer aussagekräftig genug, da nur die oberflächlichste Hautschicht „erwischt“ wird.

Verfasser:

Monika Herold-Wagner

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