Über die Behandlung

Beim Hautgeschabsel wird mithilfe einer sterilen Skalpellklinge die Hautoberfläche an veränderten Stellen abgeschabt. Das so gewonnene Material wird auf einen Objektträger aufgetragen, getrocknet, gefärbt und unter dem Mikroskop untersucht.

Es ist eine gute Methode, um festzustellen, ob Parasiten, Bakterien, Pilze, Entzündungszellen oder veränderte Hautzellen vorhanden sind. Das hilft eine Diagnose zu stellen und eine gezielte Therapie zu beginnen.

Die abgeschabte Hautstelle kann eventuell leicht bluten, aber die entstandene Wunde ist mit einem Kratzer vergleichbar und verursacht im Normalfall keine Schmerzen.

Bei empfindlichen oder schwer erreichbaren Stellen muss eventuell eine alternative Methode angewendet werden (wie z.B. das Klebestreifenpräparat). Andernfalls ist oft eine kurze Sedierung empfehlenswert.

Verfasser:

Monika Herold-Wagner