Biopsie
Mikroskopische Untersuchung eines Gewebepräparates.
12 Standorte können Ihnen dabei helfen

Über die Behandlung
Einige Hauterkrankungen können nur durch eine Biopsie der veränderten Hautstellen diagnostiziert werden. In manchen Fällen reicht eine zytologische Untersuchung einer Feinnadelbiopsie, bei der eine mit einer Nadel genommene Probe untersucht wird, aber bei manchen Erkrankungen ist das nicht ausreichend.
Vor allem bei tumorösen und autoimmunen Hauterkrankungen kann die Untersuchung eines größeren Gewebestückes nötig sein. Dafür werden in Narkose mehrere Biopsien (Gewebeproben) chirurgisch entnommen und in ein veterinärpathologisches Labor zur histopathologischen Untersuchung geschickt.
Dort wird das Gewebestück in hauchdünne Scheiben geschnitten, mit Spezialfärbungen eingefärbt und dann von den Patholog*innen mikroskopisch untersucht. Dabei werden sowohl die gesamte Struktur des Gewebes als auch die einzelnen Zellen beurteilt.
Die festgestellten Veränderungen von Größe, Form und Inhalt der Zellen liefern viele Informationen und ermöglichen dann eine genaue Diagnose. Basierend auf diesen Ergebnissen kann unser tierärztliches Team dann eine spezifische Behandlung planen und beginnen.
Verfasser:
Monika Herold-Wagner